Da die gesetzliche Rentenversicherung auf dem Generationenprinzip beruht, das aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland voraussichtlich in Zukunft nicht mehr ausreichen wird, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Altersvorsorge. Die Riester-Rente ist eine der Möglichkeiten, sich durch die Ansparung von monatlichen Beträgen abzusichern, um im Alter auf das Geld zurückgreifen zu können. Dabei erhält man durch den Staat Zuschüsse, die bei 154 für Einzelpersonen und 185 Euro zusätzlich pro Kind im Jahr liegen.
Als Kritik lässt sich jedoch nennen, dass diese Verträge in der Regel sehr kompliziert konzipiert sind und die Gebühren mitunter höher ausfallen als die staatliche Förderung. Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass die Einkünfte aus der privaten Versicherung im Rentenalter mit der gesetzlichen Grundversorgung verrechnet werden, sodass es sich für Geringverdiener im Endeffekt finanziell nicht lohnt. Daher ist es erforderlich, nach 35 Beitragsjahren über die Grenze von 700 Euro zu kommen, um kein Geld durch die Einzahlungen in die Riester-Rente zu verlieren. Außerdem ist zu bedenken, dass die Auszahlungsbeträge versteuert werden müssen.
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